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Treppenlift Hersteller – Die Übersicht

Der Bedarf an Treppenliften ist groß, deshalb haben sich viele Hersteller mit einer großen Produktbreite etablieren können. Die einzelnen Hersteller haben sich auf unterschiedliche Produkte mit verschiedenen Zielgruppen ausgerichtet. Und sie stehen im Wettbewerb miteinander. Das kann für den Verbraucher den Vorteil haben, dass Preise und Service, mit dem unter anderem geworben wird, sich vergleichen lassen.

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Anbieter auf dem deutschen Markt kommen unter anderem aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aber auch Unternehmen aus den Niederlanden und Großbritannien sind vertreten. Ob ein einheimischer Treppenlift kostengünstiger ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Wichtiger ist ein gutes Servicenetz in der eigenen Region.

Ein schneller Service kann auf diese Weise besser gewährleistet werden. Als größten Hersteller von Treppenliften in Deutschland bezeichnet sich Hiro aus Bielefeld, Lifta nennt sich deutschen Marktführer. Beides sind Eigenangaben der Unternehmen. Auch andere Hersteller entwickeln und produzieren ihre Liftsysteme in Deutschland, beispielsweise Hawle Treppenlifte. ACORN fertigt dagegen in Großbritannien, Ascendor in Österreich. Die früheren ThyssenKrupp Treppenlifte heißen heute TK Home Solutions und kommen aus einem Werk in den Niederlanden. Die Übernahme der Mutter TK Elevator durch KONE ist nur angekündigt. Garaventa gehört heute zu Savaria. Weitere Firmen stehen im Ratgeber Treppenlift Anbieter im Überblick.

Internationale und nationale Treppenlift Hersteller:

  • Minivator (heute Handicare)
  • Freelift (heute Handicare, Savaria)
  • Ascendor
  • Cama
  • ThyssenKrupp Encasa (heute TK Home Solutions)
  • Hiro Treppenlifte
  • Högg

Die einzelnen Unternehmen gleichen sich in vielen Bereichen und ergänzen sich doch gegenseitig. Größere Unternehmen können oft eine breitere Produktpalette anbieten. Hawle beispielsweise nennt bei den Treppenliften zwei Varianten, für gerade Treppen und für Treppen mit Kurven, daneben Plattformlifte und Aufzüge.

Laut Hawle stammen die Treppenlifte aus eigener Entwicklung und Fertigung, Wartung und Reparatur gehören zum Angebot. Bei vielen Anbietern wird im Vorhinein ein Beratungstermin vereinbart, bei dem alle Fragen, soweit möglich, beantwortet und die baulichen Voraussetzungen geprüft werden. Ob firmeneigene Mitarbeiter den gesamten Service übernehmen oder Partnerbetriebe, sollte man vorher erfragen. Mehrere Angebote lassen sich anschließend im Treppenlift Preisvergleich gegenüberstellen.

Für alle Ansprüche ist etwas dabei

Da sich die verschiedenen Hersteller unterschiedliche Nischen gesucht und gefunden haben, können sie nebeneinander existieren. Manche Anbieter konzentrieren sich vor allem auf aufwendig ausgestattete Treppenlifte, andere bedienen ein niedrigeres Preissegment. Wer einen Treppenlift günstig sucht, sollte daher mehrere Anbieter fragen. Hawle arbeitet nach eigenen Angaben mit Handelspartnern in 26 Ländern zusammen. Welche Lösung zur eigenen Treppe passt, zeigt ein Treppenlift Vergleich.

Obwohl alle Treppenlift-Hersteller andere Ausrichtungen haben, ist ihnen doch eines gemein. Neue Geräte müssen die Sicherheitsanforderungen der EU erfüllen und eine CE-Kennzeichnung tragen, die maßgebliche Norm ist DIN EN 81-40. Ein TÜV-Siegel ist im privaten Bereich dagegen keine Pflicht.

Neben den meist angebotenen Sitzliften haben Privatpersonen auch die Möglichkeit, sich einen Plattformlift in ihr Heim einbauen zu lassen. Auch hier lassen sich verschiedene Hersteller finden, die sich unterschiedliche Nischen gesucht haben.

Letztendlich sollte man sich bei der Benutzung des Liftes wohl fühlen

Interessiert man sich für einen Treppenlift, kann man sich bei dem Hersteller erkundigen, ob dieser eine Art Musterhaus eingerichtet hat, in dem man die unterschiedlichen Modelle einmal testen kann. Oftmals kann man erst bei der Benutzung feststellen, ob der Lift gefällt und man sich während der Fahrt sicher fühlt.

Hat man schon einen Pflegegrad erhalten, kann man bei der Pflegekasse einen Zuschuss beantragen, und zwar vor dem Einbau. Die Krankenkasse zahlt in der Regel nicht. Mit einer maximalen Förderung von 4.180 Euro je Maßnahme (§ 40 Abs. 4 SGB XI, Stand November 2026) kann man sich so auch eventuell für ein anderes Modell entscheiden, das einem besser gefällt.

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