Freelift Treppenlifte – Ein Unternehmen der handicare Gruppe
Freelift Treppenlifte kann auf eine bewegte Geschichte zurückschauen. Die 1997 unter dem Namen Freelift B.V. angetretene Firma gehört seit Ende 2007 zu Handicare, hat sich auf Treppenlifte spezialisiert und vereint das Wissen unterschiedlicher Hersteller in sich. Die Freelift Treppenlifte tragen inzwischen den Namen Handicare, und die frühere Freelift Treppenlifte GmbH wurde zur Handicare Treppenlifte GmbH. Hergestellt wurden die Lifte laut Handicare im niederländischen Heerhugowaard. Handicare gehört seit 2021 zum kanadischen Konzern Savaria. Die deutsche Website von Handicare betreibt heute die Savaria Deutschland GmbH mit Anschrift in Minden, die Produkte heißen weiterhin Handicare. Die Adresse freelift.de führt inzwischen zu dieser Website.
Treppenlifte mit unterschiedlicher Ausstattung
Die Treppenlifte wurden in verschiedene Kategorien eingeteilt. Hierbei konnte der Kunde zwischen verschiedenen Sitzmodellen wählen, die nach Wunsch weiter ausgestattet werden konnten. Die Modellnamen unten stammen aus dem älteren Freelift-Programm. Handicare nennt die Freelift-Bezeichnungen heute Freecurve und führt zum Beispiel auch die Modelle 1000, 1100 und 4000.
Wollte man nur eine Treppe überwinden, war das Modell Rembrandt dafür gedacht. Es ließ sich individuell an die baulichen Gegebenheiten anpassen. Es empfiehlt sich, einen solchen Lift an der Innenseite der Treppe anzubringen. Auf diese Weise kann man die Stufen effektiver nutzen, wenn der Lift nicht benutzt wird. Ein Nachteil hierbei ist allerdings, dass die Stützpfeiler, die das Ein-Rohr-System tragen, auf die Stufen gesetzt und somit in diese gebohrt werden müssen.
Wenn man sich frei zwischen zwei oder mehr Etagen bewegen wollte, konnte man auf das Modell „Vermeer“ zurückgreifen. Hierbei ließen sich sowohl die Haltepunkte als auch die Parkstellen individuell anpassen. Zu dem Sitzlift wurden Fernbedienungen geliefert, sodass der Lift jederzeit gerufen und von mehreren Nutzern in Anspruch genommen werden konnte.
Das Modell Van Gogh wurde an der Außenseite der Treppe angebaut. Durch das Fehlen kostenintensiver Kurvenstücke war das Modell eine vergleichsweise preiswerte Variante. Des Weiteren konnte der Nutzer so auch den gesamten Treppenbereich im Blick behalten. Das Anbringen der Haltepunkte des Rohrsystems an der Wand verhinderte ein unnötiges Beschädigen der Stufen.
Allen Modellen gemein war, dass sich die Sitze mittels eines Hebels unter dem Sitz drehen ließen. So war ein bequemes Setzen und Aufstehen möglich. Auf Wunsch konnte der Hebel auch durch einen elektrischen Drehmotor ersetzt werden. Sicherheitsgurte und ein Kontaktschalter, der den Lift vor einem Hindernis anhielt, gehörten ebenso zur Ausstattung der verschiedenen Modelle von Freelift.
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